Leihmutterschaft in Georgien – Urteil des Verwaltungsgerichts ZH

Das Verwaltungsgericht ZH hatte sich im Fall VB.2019.00833 mit der Eintragung von in Georgien mittels Leihmutterschaft erfolgten Geburten ins schweizerische Zivilstandsregister und mit der Anerkennung des Kindesverhältnisses zu den genetischen Wunscheltern zu befassen.

In teilweiser Gutheissung einer Beschwerde des Bundesamtes für Justiz entschied das Gericht, dass die georgische Leihmutter als rechtliche Mutter und der genetische Vater als rechtlicher Vater in das Zivilstandsregister einzutragen seien. Das Kindsverhältnis zur genetischen Mutter müsse via Adoption hergestellt werden. Ausserdem erhalten die Kinder den Namen der Leihmutter.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die genetischen Eltern, die Kinder und auch die Leihmutter haben gegen das Urteil Beschwerde an das Bundesgericht erhoben, wo das Verfahren zurzeit pendent ist (5A_545/2020).

Zusammenfassung und Würdigung des Urteils des Verwaltungsgerichts ZH

Urteil des Verwaltungsgerichts ZH vom 14.05.2020

Kommentar Prof. Dr. Loacker FamPra 4/2020

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