Leihmutterschaft im Überblick

Die Leihmutterschaft ist nach geltendem Recht in der Schweiz verboten (Art. 119 Abs. 2 lit. d BV, Art. 4 FMedG). Infolge Globalisierung und Technologisierung entschliessen sich jedoch immer mehr Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, ihren unerfüllten Kinderwunsch mit einer Leihmutterschaft im Ausland umzusetzen. Das publizierte Faktenblatt vermittelt Informationen zur Leihmutterschaft. Personen, die eine Leihmutterschaft … Weiterlesen …

Fortpflanzungsmedizin in der Schweiz im Überblick

In der Schweiz dürfen gespendete Samenzellen nach heutigem Recht nur bei heterosexuellen Ehepaaren verwendet werden. Einzelpersonen und lesbische Paare sind von der Samenspende im Sinn des Bundesgesetzes über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung ausgeschlossen (Art. 3 Abs. 3 FMedG). Die Eizellenspende sowie auch die Leihmutterschaft sind gemäss geltendem schweizerischem Recht verboten (Art. 4 FMedG, Art. 119 … Weiterlesen …

Auserwählte Aspekte zur Fortpflanzungsmedizin in der Schweiz

Input-Referat vom 11. März 2019 zu auserwählten rechtlichen Aspekten der Fortpflanzungsmedizin für die Fachkommission Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität: Darstellung und Analyse der Zulässigkeit von fortpflanzungsmedizinischen Verfahren in der Schweiz sowie Vergleich mit der Rechtslage in anderen europäischen Ländern. Referat vom 11. März 2019 zum Thema «Auserwählte rechtliche Aspekte der Fortpflanzungsmedizin in der Schweiz»

«Ehe für alle» all inclusive – mit Zugang zur Fortpflanzungsmedizin

Der bedeutendste Unterschied zwischen der Ehe und der eingetragenen Partnerschaft besteht darin, dass Personen in eingetragener Partnerschaft weder zur gemeinschaftlichen Adoption noch zu fortpflanzungsmedizinischen Verfahren zugelassen sind (Art. 28 PartG). Das Zugangsverbot von lesbischen Paaren zur Fortpflanzungsmedizin, das heisst der Ausschluss von der Samenspende und damit einhergehend von der „originären Elternschaft“, bedeutet jedoch, dass Kinder … Weiterlesen …

Leihmutterschaft im Ausland – Leitentscheid zur Anerkennung der Elternschaft

Weil das Kind von einer Leihmutter geboren wurde, hat es nur einen Elternteil. Das entschied das Bundesgericht im Mai 2015 (siehe: 5A_748/2014). Das Kind und die Eltern haben gegen die Schweiz beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Klage eingereicht wegen Verletzung des Rechts auf Privat- und Familienleben und wegen Diskriminierung.

Leihmutterschaft im Ausland – Interview in den Wiler Nachrichten

Der Grundsatz «mater semper certa est» (Die Mutter eines Kindes steht immer fest) stimmt in Fällen, wo eine Eizellenspende oder Leihmutterschaft stattgefunden hat, nicht mehr. Das schweizerische Familienrecht wird diese Veränderungen mittel- oder längerfristig aufnehmen müssen. Wer im Ausland eine Leihmutterschaft durchführt, macht sich in der Schweiz zudem nicht strafbar. Davon zu unterscheiden ist die … Weiterlesen …