Stiefkindadoption für Regenbogenfamilien – Fehlregelungen im Namensrecht und weitere Hürden

Die seit 1. Januar 2018 mögliche Stiefkindadoption für Regenbogenfamilien bringt zwar eine rechtliche Absicherung mit sich, die Lösung ist jedoch nicht ideal. Die Stiefkindadoption ist eine Lösung für Kinder, die schon existieren, und aus irgendeinem Grund keine Eltern haben – die meisten Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern sind jedoch geplant; es sind Wunschkinder und keine Adoptionsfälle. Fehlregelungen im Namensrecht, Einmischungen der KESB, die einjährige Wartefrist und eine lange Verfahrensdauer zeigen weiter, dass die Gleichstellung mit mit heterosexuellen Elternpaaren rechtlich noch nicht erreicht ist.

«Unser Kind trug einen anderen Namen als wir» – Artikel im Mannschaft Magazin vom Januar/Februar 2019

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